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“Sie müssen nicht auf einem Frachter anfangen.”
Prof. Kapt. Volker Biere, Dekan des Fachbereichs Nautik an der Hochschule von Bremen, antwortete spontan zum Thema Nautikstudiengang in Bremen (Diplom-Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr mit Schwerpunkt Kreuzschifffahrt/Fahrgastschifffahrt).
Die Fragen stellte Robin Leoson am 13. November 2003 in der Hochschule Bremen.
Herr Prof. Kapt. Biere, was halten sie von Studieninteressenten, die ein Nautik-Studium beginnen möchten, um dann auf ein Kreuzfahrtschiff zu gehen?
Was hebt den Studienstandort Bremen Ihrer Meinung nach besonders hervor?
Wer ist geeignet für ein Nautikstudium?
Wie ist das Verhältnis zwischen ernstzunehmenden Bewerbern und tatsächlich vorhandenen Studienplätzen im Fachbereich Nautik in Bremen?
Wie hoch ist die Studienabbrecherquote in Bremen?
Wie hoch ist der Frauenanteil im Fachbereich Nautik, und haben Frauen gleiche Aussichten?
Wie hoch ist der Anteil an Praktikumstellen auf Kreuzfahrtschiffen?
Ist es möglich, auf einem Fahrgastschiff die beiden Praxissemester gemäss der Praxissemestervorgaben ordentlich zu erfüllen?
Ist es wahr, dass man die Praktikumszeit überwiegend auf einem Frachter ableisten muss?
Muss man, um (dann als fertiger Absolvent) auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten zu können, vorher Frachter fahren? Wie ist Ihre fachliche Meinung dazu?
Neben dem Zugang zum Nautikstudium mittels zweier Praxissemester, gibt es nach wie vor den traditionellen Weg über die Schiffsmechaniker-Ausbildung. Welcher Zugang ist Ihrer Ansicht nach der geeignetere?
Wir danken Herrn Prof. Kapt. Biere, Dekan am Fachbereich Nautik an der Hochschule Bremen, für die spontanen und sehr informativen Antworten.